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Erfolgreicher Workshop zur Künstlichen Intelligenz in der Seniorenarbeit im Landkreis Vechta

Erfolgreicher Workshop zur Künstlichen Intelligenz in der Seniorenarbeit im Landkreis Vechta

Benjamin Möbus von der Universität Vechta berichtet den Anwesenden über KI. Fotos: Landkreis Vechta/Dorgelo

Auf großes Interesse stieß die Veranstaltung „Künstliche Intelligenz in der Arbeit mit Seniorinnen und Senioren – ein praxisorientierter Workshop für Fachkräfte und Engagierte“, zu der der Senioren- und Pflegestützpunkt (SPN) des Landkreises Vechta in Kooperation mit der Universität Vechta eingeladen hatte. Zahlreiche Fachkräfte und Engagierte aus der Seniorenarbeit nutzten die Gelegenheit, sich intensiv mit den Chancen und Grenzen von Künstlicher Intelligenz (KI) auseinanderzusetzen.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie KI sinnvoll und verantwortungsvoll in der Arbeit mit älteren Menschen eingesetzt werden kann. Die Teilnehmenden erhielten eine verständliche und praxisnahe Einführung in aktuelle KI-Anwendungen und deren Einsatzmöglichkeiten im beruflichen Alltag.

Anhand konkreter Beispiele wurde gezeigt, wie KI bei der Erstellung von Texten, Arbeitsmaterialien und Einladungen unterstützen kann. Zudem wurde demonstriert, wie sich mit Hilfe von KI Bilder, Videos und Audios für Bildungs- und Unterhaltungsangebote entwickeln lassen. Auch die Potenziale zur Effizienzsteigerung im Arbeitsalltag – etwa durch Zusammenfassungen, leicht verständliche Erklärtexte oder die Planung von Angeboten – wurden anschaulich vermittelt.

Ein besonderer Fokus lag auf weiteren Anwendungsfeldern wie der Vorbereitung von Gruppenangeboten, der Entwicklung barrierearmer Informationsmaterialien sowie der kreativen Gestaltung von Erinnerungs- und Erzählprojekten mit Seniorinnen und Senioren.

Im anschließenden Workshop-Teil konnten die Teilnehmenden ausgewählte KI-Anwendungen selbst erproben und konkrete Ideen für den Einsatz in ihrem eigenen Arbeitskontext entwickeln. Ziel war es, sowohl die eigene Handlungssicherheit im Umgang mit KI zu stärken als auch Wege aufzuzeigen, wie älteren Menschen der Zugang zu diesen Technologien erleichtert werden kann.

„Die Veranstaltung hat gezeigt, dass die Anwesenden großes Interesse daran haben, sich mit Künstlicher Intelligenz auseinanderzusetzen und diese sinnvoll in ihre Arbeit zu integrieren. Gleichzeitig ist es wichtig, Berührungsängste abzubauen und auch Seniorinnen und Senioren einen niedrigschwelligen Zugang zu diesen Technologien zu ermöglichen“, resümiert Petra Schmidt vom Senioren- und Pflegestützpunkt.

Die Veranstaltung machte deutlich, dass Künstliche Intelligenz ein zunehmend relevantes Werkzeug in der Seniorenarbeit darstellt und bei entsprechender Anwendung einen wertvollen Beitrag zur Unterstützung von Mitarbeitenden der Kommunen und Engagierten in der Seniorenarbeit sowie zur Teilhabe älterer Menschen leisten kann.

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