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Hundegesetz/Gefährliche Tiere

Das Niedersächsische Gesetz über das Halten von Hunden ist zwischenzeitlich neugefasst worden. Für Hunde gilt - unabhängig von der Rassenzugehörigkeit - eine Erlaubnispflicht, wenn die Behörde auf Grund konkreter Vorfälle den Hund als gefährlich festgestellt hat.

Die zum 01.07.2011 in Kraft getretenen Änderungen haben zudem die allgemeinen Pflichten für die Hundehaltung erweitert. Neben einer elektronischen Kennzeichnung, einer Haftpflichtversicherung und einer Mitteilungspflicht an ein zentrales Register, hat der Hundehalter auch seine Sachkunde zum Halten eines Hundes nachzuweisen.


Haltung gefährlicher Tiere

Nach der Verordnung über das Halten gefährlicher Tiere (Gefahrtier-Verordnung - GefTVO) ist das Halten bestimmter Tierarten grundsätzlich verboten bzw. genehmigungspflichtig.

Es besteht ein Verbot für das nicht gewerbliche Halten von Giftschlangen, Giftechsen, tropischen Giftspinnen und giftigen Skorpionen. Ausnahmegenehmigungen können erteilt werden, wenn durch das Halten keine Gefahr für Dritte entstehen kann und vom Landkreis benannte Gegengiftmittel und Behandlungsempfehlungen bereitgehalten werden.

Von der Verordnung erfasst werden weiterhin Raubkatzen, Bären, Wölfe, Primaten und Krokodile. Eine Ausnahmegenehmigung zum nicht gewerblichen Halten wird erteilt, sofern dadurch die öffentliche Sicherheit nicht gefährdet wird.

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