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Grün statt Grau

In Zeiten des Klimawandels wird das Mikroklima in Städten und Gemeinden immer wichtiger. Vorgärten spielen dabei eine ganz zentrale Rolle. Sie beeinflussen Temperatur, Luftfeuchte und Trockenheit in unserem direkten Lebensumfeld. Bepflanzter Boden speichert Regenwasser, das über die Pflanzen verdunstet. Die Folge: Ein klimatischer Ausgleich, bessere Luft und angenehme Kühle im Sommer. Mit naturnahen Gärten können Sie mit geringem Aufwand viel bewirken und sich gegen die Folgen des Klimawandels wappnen.

Was viele nicht wissen: Schottergärten machen auf lange Sicht sogar mehr Arbeit! Denn Unkraut, Algen, Flechten und Moose siedeln sich auch auf Steinen an. Kies und Schotter davon zu befreien, ist viel aufwendiger, als ein mit Stauden besetztes Beet zu säubern. Weil der Boden oft abgedeckt ist, kann im Schottergarten außerdem Regenwasser schlechter versickern. Das Wasser fließt direkt in die Kanalisation oder staut sich an der Hauswand. Bei lang anhaltendem Niederschlag oder Starkregen kann das zu Überflutungen führen. Im schlimmsten Fall dringt das Wasser ins Gemäuer ein.

Die Stiftung für Umwelt- und Naturschutz im Landkreis Vechta (S.U.N.) fördert die Anlegung von mehrjährigen Blühstreifen und Blühfl ächen. Der Zuschuss beträgt pro 1.000 m² Fläche im ersten Jahr 150,00 € und für jedes weitere Jahr 50,00 €. Die Mindestgröße der zu erstellenden Fläche beträgt 500 m². Bei Flächen unter 500 m² können Privatpersonen das notwendige Saatgut kostenlos nach telefonischer Vereinbarung in der Geschäftsstelle der S.U.N. abholen

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