180 Neubürgerinnen und Neubürger im Landkreis Vechta feierlich eingebürgert

Einbürgerungsfeier im Saal Yilmaz mit 180 Neubürgerinnen und Neubürgern sowie 120 Gästen. Foto: Landkreis Vechta/Beckmann
In einem feierlichen Rahmen hat der Landkreis Vechta am 10. März 2026 180 Menschen offiziell als neue deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger begrüßt. Die erstmals durchgeführte Einbürgerungsfeier fand im Saalbetrieb Yilmaz in Kroge statt und wurde von rund weiteren 120 Gästen begleitet.
Nach der musikalischen Eröffnung durch die 14-jährige Flavia Ciugudean von der Kreismusikschule Vechta sowie einer Videoansprache des Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland Frank-Walter Steinmeier hieß Landrat Tobias Gerdesmeyer die Neubürgerinnen und Neubürger herzlich willkommen und betonte die besondere Bedeutung dieses Tages – sowohl für die Eingebürgerten als auch für den Landkreis Vechta. „Mit der Einbürgerung sind Sie fester Teil unserer Gesellschaft und unserer demokratischen Gemeinschaft geworden“, erklärte er in seiner Ansprache.
Im Rahmen der Veranstaltung wurden die neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger von Sabine Behrens, Koordinatorin für Integration vom Amt für Soziales und Integration des Landkreises Vechta, gruppenweise auf die Bühne gebeten. Als symbolisches Zeichen erhielten sie jeweils ein Exemplar des Grundgesetzes sowie eine Landkreis-Kerze. Kinder wurden mit einem kleinen Malset bedacht. Im Anschluss bestand bei einem Imbiss Gelegenheit zum persönlichen Austausch.
Der Landkreis Vechta verzeichnet seit Jahren steigende Einbürgerungszahlen. Während 2021 noch 292 Menschen eingebürgert wurden, lag die Zahl 2024 bereits bei 960. Dies unterstreicht die Attraktivität und Offenheit der Region. In seiner Rede hob Gerdesmeyer hervor, dass Vielfalt und Integration den Landkreis Vechta seit Jahrzehnten prägen. Menschen unterschiedlicher Herkunft seien heute selbstverständlicher Teil des gesellschaftlichen Lebens – als Nachbarn, Fachkräfte und engagierte Mitglieder in Vereinen und Institutionen.
Zugleich rief er die Neubürgerinnen und Neubürger dazu auf, ihre neuen Rechte aktiv zu nutzen und sich in das gesellschaftliche und politische Leben einzubringen: „Demokratie lebt vom Mitmachen.“ Die Einbürgerung sei nicht nur ein formaler Akt, sondern auch ein bewusstes Bekenntnis zu den Werten des Grundgesetzes – Freiheit, Gleichberechtigung und Rechtsstaatlichkeit. Diese Einstellung unterstreicht auch Indra Möller, Koordinatorin für Ehrenamt und Vereinsberatung von der Freiwilligen-Agentur „Herz & Hand“, die den Gästen unterschiedliche Möglichkeiten für ein freiwilliges Ehrenamt gezeigt hat.
Der Landkreis Vechta freut sich über alle Bürgerinnen und Bürger, die hier leben und ihre Zukunft gestalten wollen.
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