Was ist das Brunnenprogramm und welches Ziel hat es?
Der Landkreis Vechta nimmt die Nitratproblematik ernst. Er will sich einen eigenen Überblick über besonders belastete Bereiche verschaffen und Strategien entwickeln, um die Nitratwerte zu senken. Im Fokus der freiwilligen Untersuchung stehen dabei sogenannte „Hotspots“, also Messbrunnen, die über dem Grenzwert von 50 Milligramm Nitrat pro Liter Grundwasser liegen.
Um diese Hotspots einzugrenzen, hat der Landkreis die Beprobung verschiedener Brunnen im ganzen Kreisgebiet in Auftrag gegeben. Durch die Ergebnisse der Proben wird das Messstellennetz des Niedersächsischen Landesbetriebes für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) verdichtet, der unter anderem regelmäßig Nitratuntersuchungen im Landkreis vornimmt.
Mit dem Brunnenprogramm folgt der Landkreis nicht nur den Erlassen des Niedersächsischen Umweltministeriums aus dem Mai 2016, sondern geht darüber hinaus: Das Programm wurde unabhängig von den Erlassen auf eigene Initiative hin gestartet.

