
Osnabrücker Kompensationsmodell
Das Osnabrücker Kompensationsmodell 2025 ist eine fachliche Arbeitshilfe zur naturschutzrechtlichen Bewertung von Eingriffen in Natur und Landschaft. Es unterstützt dabei, Beeinträchtigungen systematisch zu erfassen, zu bewerten und geeignete Ausgleichs- beziehungsweise Ersatzmaßnahmen abzuleiten. Das Modell richtet sich vor allem an flächenbezogene Planungen auf kommunaler Ebene und beschreibt Schritt für Schritt, wie Eingriffe bilanziert und Kompensationsmaßnahmen fachlich bewertet werden. Dabei behandelt es unter anderem Biotoptypen, Landschaftsbild, Boden, Gehölze, temporäre Vorhaben sowie besondere Anwendungsfälle wie Photovoltaikanlagen oder Gewässerrandstreifen.
Mit der Aktualisierung des Kompensationsmodells in 2025 sollen unter anderem diese Punkte aufgegriffen, die Anwendungssicherheit erhöht und die Zusammenarbeit zwischen Planung, Vorhabenträgern und Genehmigungsbehörden weiter verbessert werden.