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Vortrag „80 Jahre Deportation der Deutschen aus Russland“

Im Kreishaus Vechta wird zurzeit die Ausstellung „In Lagern – Schicksale deutscher Zivilisten im östlichen Europa 1941-1955“ präsentiert. Im Rahmen dieser Ausstellung laden der Bund der Vertriebenen und der Landesverband Niedersachsen der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland zum Vortrag „80 Jahre Deportation der Deutschen aus Russland“ am Donnerstag, 14. Oktober 2021, um 15.00 Uhr in das Foyer des Kreishauses Vechta in der Ravensberger Str. 20, 49377 Vechta, ein. Der Zugang ist nur für Geimpfte, Genesene und Getestete möglich (3G-Regel). Es gelten die aktuellen Hygiene- und Abstandsregelungen. 

Am Ende des Zweiten Weltkriegs und in der Folgezeit wurden viele Deutsche aus ihrer angestammten Heimat in den Staaten im östlichen Europa vertrieben. Die deutschen Zivilisten, die nicht fliehen konnten, wurden teilweise verschleppt, in Lagern interniert und zur Zwangsarbeit gezwungen. 

Die Deutschen an der Wolga und anderen Siedlungsgebieten in der damaligen Sowjetunion wurden bereits nach dem Überfall durch die Wehrmacht im Jahr 1941 in Gebiete östlich des Urals deportiert.
Am 28.08.1941 setzte der sogenannte „Stalin-Erlass“, der die Grundlage für die Zwangsumsiedlung der Deutschen aus Russland bildete, der rund 150-jährigen Geschichte der Deutschen in der Wolga- und der Schwarzmeerregion ein Ende.

Über dieses Schicksal und das Leid dieser Landsleute ist in der Öffentlichkeit nur wenig bekannt. Dieses Kapitel wollen wir daher mit einer Veranstaltung beleuchten. 

Frau Lilli Bischoff, Vorsitzende der LmDR-Niedersachsen, wird in einem Impulsreferat die Vertreibung der Deutschen aus Russland, deren Internierung in Lagern und die Zwangsarbeit in der Trudarmee thematisieren. Anhand von Zitaten von Zeitzeugen wird das Leid dieser Menschen erzählt. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Diskussion.

Die BdV-Bundesgeschäftsstelle steht gerne per E-Mail unter berlin(at)bdvbund.de oder telefonisch unter +49 (0)30 5858 443 0 für Rückfragen zur Verfügung.

Die Veranstaltung wird durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat gefördert.

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