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Stukenborg übergibt Geschäftsführung der Stiftung für Umwelt- und Naturschutz an Klossok

Stukenborg übergibt Geschäftsführung der Stiftung für Umwelt- und Naturschutz an Klossok

Geschäftsübergabe im Kreishaus: (von links) Landrat Tobias Gerdesmeyer, der scheidende S.U.N.-Geschäftsführer Rudolf Stukenborg und Nachfolger Karl-Josef Klossok. (Foto: Steinkamp)

Nach 30 Jahren im Dienst der Stiftung für Umwelt- und Naturschutz im Landkreis Vechta (S.U.N.) übergibt Rudolf Stukenborg zum Jahreswechsel die Geschäftsführung an Karl-Josef Klossok. Stukenborg hatte die Arbeit der S.U.N. in unterschiedlichen Funktionen seit der Gründung im Jahr 1991 begleitet, zunächst im Rahmen seiner Tätigkeit in der Kreisverwaltung. Mit dem Eintritt in den Ruhestand wurde der Vechtaer ehrenamtlicher Geschäftsführer. Zuvor war er als Amtsleiter 13 Jahre lang für den Fachbereich Umwelt verantwortlich.

„Rudolf Stukenborg hat in letzten 30 Jahren dazu beigetragen, dass die S.U.N. insgesamt 735 Naturschutzprojekte mit einer Summe von rund 940.000 Euro im Landkreis fördern konnte. Die Stiftung leistet damit einen unverzichtbaren Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt in unserer Region“, sagte Landrat und S.U.N.-Vorstandsvorsitzender Tobias Gerdesmeyer bei der Übergabe der Amtsgeschäfte. Stukenborg habe Antragssteller nicht nur fachlich versiert beraten, sondern auch für schnelle Förderzusagen gesorgt. „Diese verlässliche und unkomplizierte Unterstützung von der ersten Idee eines Projekts bis zur konkreten Umsetzung hat Ihre Arbeit ausgezeichnet.“ Auch die verstärkte Öffentlichkeitsarbeit habe Stukenborg am Herzen gelegen.

Als größere Maßnahmen aus Stukenborgs Amtszeit nannte Gerdesmeyer die Neuanlage und Pflege von zahlreichen Streuobstwiesen und Hegebüschen sowie das kreisweite Blühflächenprogramm, das von der S.U.N. betreut wurde. Rund 30 bis 50 ökologische Projekte werden pro Jahr mit den Mitteln der Stiftung realisiert. Anträge auf Förderung können neben Privatpersonen auch Vereine und Verbände stellen. Zu den Schwerpunkten gehören unter anderem der Erhalt und die Pflege von Streuobstwiesen, die Anpflanzung von Feldhecken und Gehölzen, die Revitalisierung und die Neuanlage von Feuchtbiotopen und Fließgewässern und spezielle Schutzprogramme für bedrohte Tier- und Pflanzenarten.

„Ich freue mich sehr, dass wir mit Karl-Josef Klossok eine engagierte und kompetente Persönlichkeit als Nachfolger gefunden haben. Für die weitere Arbeit der Stiftung ist das ein echter Gewinn“, so Gerdesmeyer. Klossok war zuletzt Allgemeiner Vertreter des Visbeker Bürgermeisters und Leiter des Amtes für Bau-, Planungs- und Umweltangelegenheiten.

Mehr Informationen zur Arbeit der S.U.N. und zu den Fördermöglichkeiten gibt es auf www.sun-vechta.de.

 

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