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Omikron-Variante breitet sich im Landkreis Vechta aus

Omikron-Variante breitet sich im Landkreis Vechta aus

Die Omikron-Variante des Coronavirus SARS-CoV-2 ist auch im Landkreis Vechta auf dem Vormarsch. Inzwischen gibt es 27 mittels Gensequenzierung im Labor bestätigte Fälle. Die tatsächliche Zahl dürfte aber bereits deutlich höher sein, wie Gesundheitsamtsleiterin Sandra Guhe erklärt: „Wenn beispielsweise in einem fünfköpfigen Haushalt eine Person laut Laborbefund mit Omikron infiziert ist und sich auch die anderen vier Personen anstecken, dann habe diese mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ebenfalls die Omikron-Variante. Dafür braucht es dann keine weitere Gensequenzierung des positiven Tests mehr. Der sogenannte epidemiologische Nachweis reicht aus.“

Erstmals war die Virusvariante am 23. Dezember 2021 bei sechs Infizierten labordiagnostisch festgestellt worden. Ende letzter Woche wurden bereits 19 offizielle Omikron-Fälle gezählt. Heute sind acht weitere Fälle registriert worden. Sie gehören aber nicht zu den insgesamt 111 Neuinfektionen, die der Landkreis Vechta heute vermeldet. „Die Gensequenzierung wird erst dann veranlasst, wenn ein positiver PCR-Test vorliegt. Wie viele der 111 Neuinfizierten Omikron-Fälle sind, können wir daher erst in einigen Tagen sagen“, so Guhe. Die Ausbreitung der Omikron-Variante war zu erwarten. Epidemiologen hatten Ende letzten Jahres prognostiziert, dass Omikron schon im Januar die Delta-Mutante verdrängt und bundesweit zur dominierenden Variante wird.

Erster Kreisrat Harmut Heinen nimmt die Entwicklung zum Anlass, um erneut für die Corona-Schutzimpfung zu werben: „Der beste Schutz vor Omikron ist die Impfung. Schon die Erstimpfung kann helfen, das Risiko lebensbedrohlicher Krankheitsverläufe zu reduzieren. Am effektivsten sind die Booster-Impfungen. Über unser Terminbuchungsportal auf www.landkreis-vechta.de gibt es aktuell in allen zehn Städten und Gemeinden kurzfristige Impftermine. Wer heute bucht, kann sich in vielen Fällen schon morgen impfen lassen.“

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