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Landkreis Vechta baut mit „Kita-Einstieg“ Brücken in die frühe Bildung

Landkreis Vechta baut mit „Kita-Einstieg“ Brücken in die frühe Bildung

Zehn zusätzliche Fachkräfte können nun durch das Programm „Kita-Einstieg“ tätig werden.Foto: Landkreis Vechta/Dorgelo

Den Einstieg in die Kindertagesbetreuung erleichtern – das ist das Ziel des Bundesprogramms „Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung“, welches vom Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend initiiert wurde. Auch das Amt für Bildung, Soziales und Integration des Landkreises Vechta nimmt am Programm teil. Dadurch konnten seit Anfang dieses Jahres im Landkreis niedrigschwellige Angebote gefördert werden, die eben den genannten Einstieg in die Kindertagesbetreuung erleichtern. Eigens dafür wurde beim Landkreis Vechta eine Koordinierungs- und Netzwerkstelle bis 2020 geschaffen von der aus zehn zusätzliche Fachkräfte mit unterschiedlichen Stundenanteilen koordiniert werden. Der Landkreis Vechta ist damit einer von mehr als 200 aktuell geförderten Standorten in Deutschland.

Vor kurzem trafen sich nun die pädagogischen Fachkräfte zum Erfahrungsaustausch im Kreishaus in Vechta.

Die Angebote des Programms richten sich gezielt an Eltern und Kinder, die bisher nur unzureichend von der Kindertagesbetreuung erreicht wurden, wie z.B. Familien mit Fluchterfahrung oder Migrationshintergrund. Sie erhalten fortan einen ersten Einblick in das System der Kindertagesbetreuung und werden über die Möglichkeiten der frühen Bildung in Deutschland informiert.

„Der Besuch in einer Kindertagesbetreuung kann dazu beitragen, Familien in schwierigen Lebenssituationen zu stabilisieren und die gesellschaftliche Integration zu erleichtern. Kinder lernen unter Kindern schneller die deutsche Sprache und knüpfen Kontakte“, sagt Heike Kenneweg, Koordinatorin des Projektes „Kita-Einstieg“ des Landkreises Vechta. „Die Angebote erleichtern den Zugang zur Kindertagesbetreuung. Die Familien werden begleitet, um so Hürden abzubauen. All das kommt Familien zugute, die bisher noch nicht von der Kindertagesbetreuung erreicht wurden.“

Ziel des Programms ist der Abbau von strukturellen und institutionellen Hürden, die vor allem Kindern und Familien in besonderen Lebenslagen den Zugang zu Angeboten der Kinderbetreuung erschweren. Die frühpädagogischen Angebote orientieren sich an den individuellen Ausgangslagen der Kinder und Familien und können helfen, den Weg ins Regelangebot der Kita zu ebnen und so die Bildungsteilhabe der Kinder und ihrer Familien zu erhöhen.

Damit die Angebote in einer Region effektiv aufeinander abgestimmt sind und gute Brücken in das Regelsystem bilden, werden sie durch eine Koordinations- und Netzwerkstelle gesteuert und koordiniert. Diese arbeitet dabei eng mit lokalen Akteurinnen und Akteuren zusammen und vernetzt die vielfältigen Angebote für den Kita-Einstieg in der Region.

Weitere Informationen zum Bundesprogramm „Kita-Einstieg“ finden Sie auf der Webseite www.fruehe-chancen.de/kita-einstieg.

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