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Im Landkreis werden jetzt Radler gezählt

Im Landkreis werden jetzt Radler gezählt

Fährt selber gern mit dem Rad ins Büro: Landrat Herbert Winkel an der Radzählanlage zwischen Lohne und Vechta. Foto: Landkreis Vechta/Steinkamp

Auf verschiedenen Radwegen im Landkreis Vechta läuft in diesen Tagen eine Zählung von Fahrradfahrern. Sie werden mit zwei Bodenkabeln erfasst, die jede Überquerung an eine Daten-Box am Wegesrand melden. Die Auswertung soll helfen, die Bedeutung einzelner Verbindungen für Radpendler im Kreisgebiet besser einzuschätzen. „Der Landkreis Vechta ist fahrradfreundlich. Mit 220 Kilometern Radwegen sind unsere Kreisstraßen bereits zu 90  Prozent für Radler erschlossen. Jetzt wollen herausfinden, welche Wege vor allem auf dem Weg zur Arbeit genutzt werden“, erklärt Landrat Winkel die Aktion.  Die Kreisverwaltung lege seit einigen Jahren einen Schwerpunkt auf den Ausbau des Radverkehrs, beispielsweise durch das neue Radwegeleit- und Knotenpunktsystem. Ein Ziel sei, möglichst bald als „Fahrradfreundliche Kommune“ zertifiziert zu werden. Darum sei der Landkreis seit Januar dieses Jahres auch Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen Niedersachsen/Bremen e. V. (AGFK). „Jeder Tag, an dem wir vom Auto aufs Rad umsteigen, ist ein Beitrag zum Umweltschutz. Außerdem entlasten wir unsere Straßen, vor allem zu Stoßzeiten“, so Winkel weiter. Die Radzählung im Landkreis läuft noch bis zum 10. August 2020.

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