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Ahrling und Schwarz zu stellvertretenden Kreisbrandmeistern ernannt / Gerdesmeyer: „Aufgaben werden immer umfangreicher“

Ahrling und Schwarz zu stellvertretenden Kreisbrandmeistern ernannt / Gerdesmeyer: „Aufgaben werden immer umfangreicher“

(von links) Landrat Tobias Gerdesmeyer mit dem neuen stellvertretenden Kreisbrandmeister Michael Ahrling, Kreisrat Holger Böckenstette, dem stellvertretenden Kreisbrandmeister Udo Schwarz und Mechthild Vornhusen-Habe (Sachgebietsleiterin Feuerschutz und Rettungswesen). Foto: Steinkamp | Landkreis Vechta

Erstmals in der Landkreisgeschichte stehen dem Kreisbrandmeister zwei gleichberechtigte Stellvertreter zur Seite: Landrat Tobias Gerdesmeyer hat Udo Schwarz aus Damme und Michael Ahrling aus Vechta ernannt. Sie unterstützen den Bakumer Matthias Trumme bei seiner Arbeit als Kreisbrandmeister. Schwarz, zugleich Vorsitzender des Oldenburgischen Feuerwehrverbandes, war bereits in dieser Position tätig.

„Größere Schadenslagen wie Moorbrände oder Starkregenereignisse, der Arbeits- und Gesundheitsschutz der Feuerwehrleute und die Koordination von Aus- und Fortbildung - die Aufgaben des Kreisbrandmeisters werden immer umfangreicher. Deswegen  wollen wir unseren Kreisbrandmeister durch einen weiteren Stellvertreter entlasten“, begründet Gerdesmeyer die neue Personalie. Der Kreistag hatte in seiner konstituierenden Sitzung am 14. Oktober beschlossen einen zweiten stellvertretenden Kreisbrandmeister zu ernennen.  Schwarz und Ahrling waren daraufhin auf der Dienstversammlung der Orts-, Gemeinde- und Stadtbrandmeister Ende November vorgeschlagen worden. 

Der Kreisbandmeister ist laut Niedersächsischem Brandschutzgesetz (NBrandSchG) für die Leitung der Kreisfeuerwehr zuständig. Sein Aufgabengebiet erstreckt sich von der Bedarfsermittlung für Fahrzeuge und Geräte über die Abstimmung mit den Orts- und Gemeindebrandmeistern bis hin zur Information der Kreisverwaltung über Großeinsätze. Das sei ein umfangreiches Themenfeld, wie Kreisrat Holger Böckenstette als zuständiger Dezernent für die Sachbereiche Feuerschutz und Rettungswesen betont: „Kreisbrandmeister sind keine Berufsbeamten, sondern arbeiten ehrenamtlich. Sie müssen neben Familie und Beruf viel Zeit investieren, immer erreichbar sein und im Notfall schnell zum Einsatzort kommen.“ Die Amtszeit von Schwarz und Ahrling beginnt am 1. Januar 2022 und dauert sechs Jahre.

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