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Grundwasser im Klimawandel

Grundwasser im Klimawandel

Im Zentrum des Projekts stehen die erwarteten Auswirkungen des Klimawandels auf den pflanzlichen Wasserbedarf und die Böden sowie die daraus resultierende Bedeutung auf Landkreisebene. Ein Schwerpunkt liegt auf der voraussichtlich erforderlichen Ausweitung landwirtschaftlicher Bewässerung. Gemeinsam mit dem Landkreis Oldenburg werden zwei zentrale Projektziele anvisiert.

Erstens sollen die jeweiligen örtlichen Beteiligten und Betroffenen, die sogenannten Stakeholder, im Handlungsfeld Wasser und Boden informiert und vernetzt werden. Dies geschieht während wiederholter Treffen von Vertretern der Stakeholder. Denn das Tempo und die Unsicherheiten des Klimawandels bewirken, dass bislang erworbenes Wissen und gewachsene Aktionsstrukturen an ihre Grenzen stoßen.  „Netzwerke Wasser 2.0“ soll deshalb dazu beitragen, dem Klimawandel mit wirksamen und zugleich akzeptierten Anpassungskonzepten - und möglichst geringen Reibungsverlusten - zu begegnen. Mittels „Themenblättern“ sollen die fachlichen Inhalte der Netzwerktreffen außerdem der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden.

Zweitens werden die möglichen Auswirkungen des Klimawandels auf Böden und den Bodenwasserhaushalt (z.B. Veränderung von Bodenfeuchtestufen, Zusatzwasserbedarf für landwirtschaftliche Kulturen) ermittelt und stehen abschließend den Landkreisen als Planungsgrundlage für Wasserwirtschaft und Naturschutz zur Verfügung.

Die Fördermittel stammen aus dem Fonds des Bundesumweltministeriums zur Entwicklung von Klimawandel-Anpassungsstrategien in Landkreisen und Gemeinden. Die Laufzeit beträgt 3 Jahre. Das Projekt wird betreut von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen und dem niedersächsischen Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie.

Den Projektsteckbrief finden Sie HIER.

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